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Dichterlesung mit Edith Leibundgut

Ein wirklich großartiges Erlebnis für unsere 10. und 12. Klassen war heute die Begegnung mit Frau Leibundgut im Thomassaal. Sie las aus ihrem aktuellen Werk „Lisa – Rebecca – Mazuza Vom Zweiten Weltkrieg ins brennende Gaza“.

Aber sie las nicht nur aus ihrem Buch, sie erzählte auch zu ihren Recherchen und das so lebendig, dass man fast dachte, selbst im Leben der drei Frauen vorzukommen: Lisa wird 1926 in Augsburg geboren und wächst in der Nazizeit auf, leistet nach eigener Aussage „Drecksarbeit für das Hitlerregime“ in einer Munitionsfabrik. Rebecca flüchtet als jüdisches Mädchen bei einem Transport nach Theresienstadt aus dem Güterwagon und wird von der Haganah nach Palästina gebracht. Ihre Tochter Mazuza ist 1968 im Flüchtlingslager Gaza-Jabalia geboren und erlebt den israelisch-palästinensischen Konflikt in allen Facetten. Die Autorin verknüpfte die Schicksale der Drei mit fundiert recherchierten historischen Hintergründen und führt so durch die reale Lebenswelt der Menschen, der in Geschichtschreibungen oft Vergessenen.
Wir danken Frau Hochstatter-Nitsche, die durch ihre persönliche Bekanntschaft mit Frau Leibundgut den Besuch erst ermöglichte, Herrn Wecker, der Frau Leibundgut bei der Entstehung des Buches durch die Beleuchtung historischer Hintergründe unterstützte, und Frau Thum für die konkrete Organisation des heutigen Besuches. Und insbesondere bedanken wir uns natürlich bei Frau Leibundgut, dass sie zu uns gekommen ist. Das ist nicht selbstverständlich!