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Freie Stillarbeit


Freie Stillarbeit


Vorbereitungen zum Morgenkreis


Freie Stillarbeit

Sonstige Projekte für Schülerinnen und Schüler beider Zweige

 

„Morgenkreis“ und „Freie Stillarbeit (FSA)“: Elemente des Marchtaler Plans

Der montägliche Morgenkreis eröffnet die Schulwoche. Nach dem Wochenende kommen die Schüler und der Klassleiter aus ihren unterschiedlichen Lebenswelten wieder in die Gemeinschaft der Klasse und der gesamten Schule zurück. Deshalb steht im Zentrum des Morgenkreises das Zusammen-kommen der am Schulbetrieb teilnehmenden Menschen in gegenseitiger Wertschätzung.
Im Morgenkreis wird den Emotionen der Kinder Raum gegeben – die inhaltliche Ausgestaltung orientiert sich an deren Bedürfnissen. Themen sind deshalb aktuelle Geschehnisse, Problemsituationen innerhalb der Klasse und persönliche Anliegen, aber auch die Feste des Kirchenjahres, die Jahreszeiten oder ethische Fragen. Der Morgenkreis dient der persönlichen Begegnung sowie dem Wachsen von Beziehungen innerhalb der Klassengemeinschaft. So finden darin etwa meditative Übungen, Besinnung und gruppendynamische Aktivitäten ihren Platz.

Ein weiteres Element des Marchtaler Plans, für das wir uns am St.-Thomas-Gymnasium entschieden haben ist die Freie Stillarbeit (FSA). Sie leitet an drei Tagen der Woche das schulische Arbeiten ein und soll damit u. a. zur Rhythmisierung der Schultage bzw. Schulwoche beitragen. Durch die Freie Stillarbeit beginnt der oft sehr fordernde Schulalltag mit einer eher ruhigen Phase. Unverzichtbar sind dafür eine Atmosphäre der Stille und Konzentration sowie eine vorbereitete Lernumgebung mit Materialien, die es den Schülern und Schülerinnen erlauben, ihre Aufmerksamkeit ganz auf sich und den Lerninhalt zu lenken. Die Auswahl der Materialien erfolgt soweit möglich nach den Bedürfnissen und Vorlieben, aber auch den Schwachpunkten des Einzelnen und bietet somit Gelegenheit zur besseren individuellen Förderung des einzelnen Kindes. Weitere Ziele der FSA sind die Einübung verantworteter Freiheit und die Erweiterung sozialer Kompetenz sowie die Selbsttätigkeit beim Erwerb von Fertigkeiten und Kenntnissen durch eigenverantwortliches Arbeiten und Handeln. Zudem versprechen wir uns von dieser Arbeitsform die nachhaltige Förderung einer positiven Lern- und Arbeitshaltung durch größtenteils selbst organisiertes Lernen, bei dem die Aktivität auf Seiten der Lernenden liegt.
Die Freie Stillarbeit beginnt nach den Allerheiligenferien. Bis dahin bereiten die Fachlehrer in Einführungsstunden die Kinder auf die neue Arbeitsform vor, d. h. die Klasse erlernt beispielsweise Grundlagen der Heftführung, Techniken der Selbstkorrektur und Aufbewahrung der Arbeitsblätter. Ab der zweiten Novemberwoche bearbeiten die Kinder in den drei Unterrichtsstunden pro Woche selbstständig Freiarbeitsmaterialien in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch in der von ihnen selbst bestimmten Reihenfolge und entsprechend ihrer eigenen Geschwindigkeit. Im Bedarfsfall können die Schüler sich Rat holen, da die Anwesenheit jeweils mindestens eines Fachlehrers in Mathematik, Deutsch und Englisch durch den Stundenplan gewährleistet ist. Im Anschluss an die Bearbeitung der Materialien erfolgt die Selbstkontrolle mit Hilfe vorbereiteter Korrekturmaterialien durch die Lernenden, eine Überprüfung der Selbstkorrektur durch die Fachlehrer und die Ablage der Materialien in einem persönlichen Ordner.
Die Ergebnisse werden hier nach Fächern sortiert aufbewahrt und sind auch für die Eltern einsehbar. Die freie Stillarbeit beschränkt sich fast ausschließlich auf Übungsphasen, d. h. den Schülern unbekannte Inhalte werden fast immer wie gewohnt im Klassenverband erarbeitet.
Die Freie Stillarbeit wird in der 6. Jahrgangsstufe in leicht veränderter Form fortgeführt. Das Fächerspektrum wird um die Fächer Französisch bzw. Latein, Biologie, Geschichte, Musik und Religionslehre erweitert und die FSA-Stunden werden gleichmäßig verteilt in den Fachunterricht integriert.

 

„Mentorenmodell“:

Auf Grund der zahlreichen positiven Rückmeldungen sowohl von Schülern als auch Eltern, wurde das Mentorenmodell in der 7. und 8. Jahrgangsstufe ein fester Bestandteil unseres pädagogischen Konzepts. Die Schülerinnen und Schüler wählen sich einen Mentor aus dem Lehrerkollegium. Das Modell basiert auf einer vertrauensvollen Förderbeziehung zwischen Lehrer und Schüler, mit dem Ziel, die jeweiligen Begabungen zu erkennen und zu fördern. Der Lehrer begleitet und unterstützt den Schüler dabei, seine selbst gesteckten Ziele in einem festgelegten Zeitraum zu erreichen. Durch die thematisch offenen Gespräche fühlen sich die Schüler ernst- und wahrgenommen, wodurch die Lern- und Leistungsbereitschaft verbessert werden.

 

Schüler helfen Schülern

Tutoren:
Um den neuen Fünftklässlern den Übertritt an das Gymnasium zu erleichtern, erklären sich jedes Jahr engagierte Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen bereit, diese zu unterstützen. Sie zeigen an der Informationsveranstaltung interessierten Eltern und Kindern das Schulhaus, spielen am Sommerfest mit den zukünftigen Fünftklässlern und stehen vor allem in den ersten Schulwochen allen Kindern mit Rat und Tat zur Seite. Zur schnellen Integration in die Schulgemeinschaft nehmen die Tutoren auch an den „Kennenlerntagen der fünften Klassen“ im Kloster Wettenhausen teil.
Unsere Tutoren übernehmen weiterhin sogenannte „Buspatenschaften“, das heißt, sie begleiten die neuen Schülerinnen und Schüler auf ihrem oftmals längeren Schulweg und unterstützen sie z.B. beim Umsteigen.

Schülernachhilfe:
Die Lehrer der Fächer Englisch, Französisch, Latein und Mathematik wählen geeignete Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 12, die bereit sind, in den betreffenden Fächern Nachhilfe zu erteilen. Das Besondere daran ist, dass die „Nachhilfe-Lehrer“ von den jeweiligen Fachlehrern beraten und mit Materialien versorgt werden.


Tutoren


Streitschlichterseminar


Lernseminar der 5. Klassen