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Italienisch

Italienisch, am St. Thomas-Gymnasium bereits seit September 2003 als spät beginnende Fremdsprache eingerichtet, weist von allen romanischen Sprachen die engste Verbindung zur „Mutter Latein“ auf; im G 8 wird Italienisch ab der 10. Jgst. angeboten. Der Kurs ist auf drei Jahre angelegt, ein Colloquium (mündliche Abiturprüfung/als 5. Abiturfach) in Italienisch ist möglich.
Im Zuge des im Aufbau befindlichen neunjährigen Gymnasiums wird die spät beginnende Fremdsprache – wie bereits in früheren Jahren – in der 11. Jgst. beginnen. Die Entscheidung für Italienisch fällt – organisatorisch bedingt – stets im jeweils vorausgehenden Schuljahr (also im „G 8“ in der 9. Jgst., im neuen „G 9“ in der 10. Jgst.).

Unter dem Link „Informationen zur Sprachenwahl“ sind grundsätzliche Überlegungen auf der Grundlage der aktuell gültigen G8-Bestimmungen nachzulesen. Sobald genauere Regelungen für die Oberstufe des neuen G 9 vorliegen, wird eine entsprechende Aktualisierung vorgenommen.

In einem zweiten Link findet man das jeweils letztjährige Programm des Schüleraustauschs (scambio culturale) mit unserer Partnerschule „Carlo Anti“ in Villafranca/Verona sowie einen jährlich aktualisierten Bericht über das seit 2006 ohne Unterbrechung durchgeführte Projekt (jeweils mit Besuch und Gegenbesuch).

18/04
2021

Zweimal nicht nach Italien zum Schüleraustausch? – Nicht mit uns!

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Die Kollegen der FS Italienisch am St. Thomas-Gymnasium erinnern sich genau: Anfang des Jahres 2020 war längst alles bis in Detail für den Austausch mit Villafranca/Italien organisiert, die Bahntickets waren gekauft, die Schüler hatten bereits mit ihren Gastfamilien Kontakt aufgenommen – und dann kam, wie aus heiterem Himmel, der erste große Lockdown. Alles musste innerhalb weniger Stunden storniert werden! Eine unglaubliche Enttäuschung für alle Beteiligten.

Sollte nun, ein Jahr später, wieder alles ersatzlos ausfallen? Würde der seit 15 Jahren gepflegte Schüleraustausch zwischen dem St. Thomas-Gymnasium und dem Istituto „Carlo Anti“ in Villafranca/Verona nach einer (mindestens) zweijährigen Zwangspause überhaupt wieder aufgenommen werden können?

Vor dem Hintergrund dieser sorgenvollen Gedanken wurde aus der Not die Idee geboren, den Austausch 2021 virtuell zu organisieren und durchzuführen. Sinnlos? Ein Ding der Unmöglichkeit? Ein Ersatz für einen realen Aufenthalt bei Gastfamilien in Italien bzw. in Deutschland? – Sicher nicht, aber gewiss viel besser als eine weitere „Nullrunde“.

Seit Mitte März nun finden zwischen 25 italienischen und 12 deutschen Schülerinnen und Schülern, begleitet von ihren Lehrern, mit Hilfe von MS TEAMS in regelmäßigen Abständen online-Begegnungen statt. Es wurden Arbeitsgruppen gebildet; neben den Sitzungen im Plenum gibt es effektive Gruppenarbeit. Ergebnisse vorgestellt und Ideen für weitere Arbeitsschritte zusammengetragen. Es wurden Arbeitsgruppen gebildet, in denen Ergebnisse zu verschiedenen Themen zusammengetragen und ausgearbeitet werden, z. B. über die Auswirkungen der Corona-Krise in Italien oder über unterschiedliche Aktivitäten und Kursangebote in den beiden Partnerschulen.

Jugendliche aus beiden Ländern pflegen auf diese Weise Kontakt miteinander, längst auch außerhalb der eigentlichen Sitzungstermine, virtuelle „Freund-schaften“ haben sich gebildet. Zwischen Ostern und Pfingsten werden die erarbeiteten Ergebnisse im Laufe einer Sitzung im Plenum vorgestellt werden.

Mag bei einem virtuellen Austausch freilich vieles von dem fehlen, was man sonst im Gastland und an der Partnerschule erlebt, mag auch ein großer Bereich der Wirklichkeit, die man mit „allen Sinnen“ erlebt, ausgeblendet sein, so ist es dennoch gelungen, junge Leute in Kontakt miteinander zu bringen, die Motivation für den Spracherwerb zu fördern und Interesse an der jeweils anderen Lebensweise und Kultur zu wecken, bis hin zum Kennenlernen unterschiedlicher Methoden des Lehrens und Lernens einer Fremdsprache. Alles zusammen mag vielleicht die Basis dafür sein, nach Corona (und nach dem Abitur) gerade die Menschen zu besuchen, mit denen man im Frühjahr 2021 „nur“ online zusammen sein konnte.

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04/05
2019

Ein Beitrag zum Frieden in Europa

Wenn jemand „das Land, wo die Zitronen blühn“ ein wenig genauer kennenlernen möchte, wer hat da schon die Möglichkeit, dies als Gast einer Familie in Oberitalien zu verwirklichen? Glücklich ist, wer zu den wenigen Auserwählten gehört!

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Immerhin konnten auch in diesem Jahr 16 Thomasianer nicht nur die italienische Lebensart in einer Familie in Villafranca oder Umgebung kennenlernen, sondern auch zusammen mit ihren Austauschpartnern einige Unterrichtsstunden an der Partnerschule „Carlo Anti“ erleben. Darüber hinaus tauchten sie bei bestem Vorfrühlingswetter und strahlend blauem Himmel in die herrliche Landschaft und verträumten Orte des westlichen Veneto und der Lombardei ein, wie etwa Sirmione oder Mantova, oder genossen die lebhafte, quirlige Stimmung auf der Piazza Erbe in Verona, der Partnerstadt Münchens.
Am Ende des gesamten Austauschprojektes – die „Italiener“ waren vom 29. April bis zum 4. Mai zu Gast – dankten die Wettenhausener Kollegen bei der Verabschiedung der italienischen Schülergruppe ausdrücklich den Eltern für ihre Bereitschaft, eine Woche lang eine/n Jugendliche/n aus Italien in ihrem Haus aufzunehmen und neben vielen anderen Dingen auch die damit verbundenen „Fahrdienste“ zu organisieren.
Mehrere Freundschaften werden sicher noch länger weitergepflegt werden. Neben all den Dingen, die man während eines Austausches für das eigene Leben lernt, ist dies ein wirklich positives Ergebnis eines schulischen Unternehmens mit nachhaltiger Wirkung.

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25/06
2018

Italienischer Erfolg in Wettenhausen

International anerkanntes Sprachdiplom in Italienisch (B1 / B2) nach nur knapp drei Jahren Unterricht im Fach Italienisch erfolgreich abgelegt

Noch im Laufe ihres dritten Lernjahrs legten sechs Schülerinnen und ein Schüler des STGs eine fast vierstündige Prüfung zum Erwerb des Sprachdiploms CILS (Certificazione di Italiano come Lingua Straniera) ab.

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Die Aufgaben werden von der Universität Siena gestellt und ausschließlich dort korrigiert; dies gilt auch für die mündlichen Prüfungsteile, die im mp3/4-Format eingesandt werden müssen.
Schulleiter Andreas Eberle ist stolz auf den Erfolg der Schüler. Eine besonders beachtliche Leistung erzielten zwei Schülerinnen, die sich für das Niveau B2 angemeldet hatten. Erstmals seit Beginn der Durchführung der Prüfungen an unserer Schule wollten sich Kandidaten der Q12 nach wenigen Jahren Unterricht der B2-Prüfung stellen. Obwohl das anspruchsvolle Examen vom Ministerium nur Prüflingen empfohlen wird, die seit der 8. Jahrgangsstufe Italienisch lernen, waren beide Kandidatinnen erfolgreich. Die Schulfamilie gratuliert zu diesem herausragenden Erfolg.

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